Domain registrieren

Schnell und unkompliziert zur eigenen Domain! Online lassen sich Domains mit wenigen Klicks registrieren. Die perfekte Domain ist Basis einer erfolgreichen Präsentation im Internet. Schon für geringe jährliche Gebühr kann jeder seine Wunsch-Domain registrieren.

Wer im Netz auf sich aufmerksam machen möchte braucht vor allem eines: Die perfekte Domain. Ein knackiges Schlagwort, der Firmenname oder ein ansprechendes Motto können den Weg zur Internetpräsenz ebnen. Vor der Registrierung einer Domain müssen allerdings einige elementare Fragen beachtet und geklärt werden.

Jetzt eine eigene Domain registieren

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Geben Sie in das obere Formular Ihren Wunschdomain ein, die Sie registieren möchten. Mit einem Klick auf Domain suchen öffnet sich ein neues Fenster. Hier sehen Sie, ob Ihre Wunschdomain noch frei ist und ob Sie diese registieren können.

Der richtige Domainnamen für Ihre Webseite (Video)

Technische Feinheiten: Was ist eigentlich eine Domain?

Die Domain ist der Name eines Rechners oder Servers im Internet, den sich der Benutzer merken kann und den er bei seiner Suche verwendet. Der Nutzer sendet also zum Beispiel domain-registrieren.com als Anfrage in das Internet. Diese URL (Uniform Resource Locator), umgangssprachlich auch als Internetadresse bezeichnet, wird nun vom DNS (Domain Name System) in die zugehörige IP-Adresse umgewandelt. Die IP-Adresse ist die genaue und einzige „Anschrift“ eines Rechners im Netz und führt den Nutzer direkt auf den gesuchten Server, also zur vorher eingegebenen Domain und somit zur gewünschten Internetpräsenz.

Wie funktionieren IPs?

IP-Adressen unterteilen sich in der Regel in einen Netzwerkteil und einen Host-Adressen-Teil auf. Haben zwei Server oder Rechner denselben Netzwerkteil, so können sie untereinander zugreifen und stehen in einem Netzwerk miteinander in Verbindung. Um mit anderen Netzwerken zu kommunizieren, benötigen die Geräte die sogenannte Host-Adresse. Die Vernetzung der beiden Server erfolgt dann über einen Router. Des Weiteren sind IP-Adressen in IPv4- und IPv6-Adressen zu unterscheiden.

Mehr IP-Adressen dank IPv6-Verfahren

IPv4 ist die vierte Version des Internetprotokolls (IP) und die Version, die maßgeblich am Wachstum des Internets beteiligt war. Sie arbeitet mit 32-Bit-Adressen und ist deshalb auf maximal 4.294.967.296 Adressen beschränkt, von denen wiederum nur 3.707.764.736 benutzt werden können, um Server und Rechner direkt anzusprechen. Sie werden üblicherweise dezimal in vier Blöcke eingeteilt, wobei jeder Block acht Bits enthält, wie zum Beispiel 207.142.131.235. Da durch diese System die Möglichkeiten von Adressen auf die oben genannte Zahl beschränkt ist, das Internet aber rasant weiterwächst und immer mehr Server und Rechner sich miteinander vernetzen, benötigt das IPv4-System eine Weiterentwicklung: IPv6. Damit der Weltgemeinschaft nicht die Internetadressen ausgehen, wird das komplette Web auf die IPv6-Adressen umgestellt. Dieses Internet-Protokoll arbeitet mit 128-Bit-Adressen, woraus sich eine deutlich höhere Anzahl an Adressmöglichkeiten ergibt. Bei IPv6 gibt es insgesamt 340 Sextillionen (=3,4 mal 10 hoch 38) verschiedene Adressen. Diese neuen IPv6-Adressen werden üblicherweise hexadezimal notiert. Das heißt, dass sie in acht Blöcke mit jeweils 16 Bit unterteilt werden wie zum Beispiel folgende Adresse: 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344.

Wie setzt sich eine Domain zusammen?

Eine Domain wird nach dem Wurzelbaumprinzip aufgebaut und besteht aus einer Folge von Zeichen im sogenannten DNS-Namensraum. An oberster Stelle, der Ebene 0, steht lediglich ein Punkt. Dieser trennt alle weiteren Subdomains voneinander ab und stellt somit eine klare Ordnung her. In der 1. Ebene folgen nun die Top-Level-Domains, die stets am Ende jeder URL stehen und die letzte Instanz in der Namensauflösung darstellen. Beispiele hierfür sind .org oder .com. Auf diese Top-Level-Domains folgen weitere Subdomains in den 2. und 3. Ebenen, die links von der Top-Level-Domain stehen. Sie werden auch als Second-Level-Domain oder Third-Level-Domain bezeichnet. Theoretisch lässt sich ein solcher Domain-Name unendlich weiterführen, sollte aber aufgrund der Übersicht auf zwei bis drei Subdomains beschränkt bleiben. Außerdem gibt es bei der Einrichtung von Subdomains länderspezifische Einschränkungen, die bei der Domain-Registrierung beachtet werden müssen (s. Abschnitt Domainarten).

Domainnamen

Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dns-raum.svg

Hat man nun seine komplette Domain entworfen, verfügt man über einen Fully Qualified Domain Name (FQDN). Dieser Fully Qualified Domain Name ist eine sogenannte absolute Adresse, die über das DNS-System eindeutig zu einer Website, einem Rechner oder einem Server führt.

Welche Domainarten können registriert werden?

Die verschiedenen Domainarten unterteilen sich in generische und länderspezifische Domains. Generische Top-Level-Domains wiederum teilen sich auf in unsponsored Top-Level-Domains (uTLD) und sponsored Top-Level-Domains (sTLD). uTLD sind die am weitesten verbreiteten TLD. Sie werden von bestimmten Zielgruppen verwendet und bestehen zumeist aus drei oder mehreren Zeichen, die als Abkürzung für bestimmte Begriffe dienen. So steht zum Beispiel die TLD .com für commercial und richtet sich ursprünglich nur an Unternehmen, ist mittlerweile aber für alle frei zugänglich. Weitere TLD, die nun mehr frei zugänglich sind, sind .org und .net. Während .org (organization) ursprünglich für Nicht-kommerzielle Organisationen gedacht war, sollte .net (network) sich an Einrichtungen wenden, die sich um die Verwaltung von Netzwerken kümmern. TLDs wie .biz (business) für kommerzielle Einrichtungen oder .info (information) für Informationsanbieter sind ebenfalls weit verbreitet und praktisch frei zugänglich.

Sponsored Top-Level-Domains hingegen sind nicht frei zugänglich und werden von Organisationen vorgeschlagen und verwaltet. Hier ist darauf zu achten, dass es Nutzungsvorschriften gibt und es bei Missachtung dieser zu Sanktionen kommen kann. Zu diesen sTLD gehören Kürzel wie .aero (aeronautics) für Organisationen und Betriebe aus der Luftfahrt oder .post (postal) für Logistik- und Postunternehmen. Ebenso gibt es .asia, das zuerst nur gedacht war für Betreiber aus Asien und dem Pazifikraum, aber heutzutage frei zugänglich ist. Weitere Unternehmensspezifische sTLD sind .travel (travel) für die Urlaubs- und Reiseindustrie, .tel (telecommunication) für die Telekommunikationsbranche und .xxx (sex) für sexuelle Inhalte und Einrichtungen.

Auch Regierungseinrichtungen der USA verfügen über eigene sTLD, wie zum Beispiel .mil (military) für das amerikanische Militär oder .gov (government) für amerikanische Regierungsorgane. Nicht auszulassen ist die sTLD .edu (education) für Bildungs- und Forschungseinrichtungen und -unternehmen.

Im Frühjahr 2013 wurden außerdem weitere, neue sTLDs eingeführt. Diese sTLD sind beispielweise .berlin, .hamburg, .music oder .sport.

Neben den uTLDs und den sTLDs gibt es noch die sogenannten ccTLD, die country code Top-Level-Domains. Sie bestehen aus zwei Buchstaben. Beispiele hierfür sind .de für die Bundesrepublik Deutschland, .uk für das Vereinigte Königreich Großbritannien, .fr für Frankreich, .at für Österreich oder .us für die Vereinigten Staaten von Amerika. Sehr häufig angewendete ccTLDs sind solche, die durch ihre besondere Abkürzung zweckentfremdet wurden. Beispiele hierfür sind .tv von Tuvalu, die als television vermarktet wird. Ebenso zweckentfremdet wurden die ccTLDs von den Föderierten Staaten von Mikronesien (.fm) und Tonga (.to). Während .fm vor allem im Rundfunkbereich angewendet wird, findet .to vornehmlich bei Torrent- und Warezseiten Anwendung.

Eine weitere Art der Anwendung von Domains läuft über Generatoren, die bestimmte Wörter so auseinanderreißen, dass daraus Domains entstehen, die bekannte und häufig genutzte TLD mit einbauen. So wird aus dem Wort „verschiedenes“ die Domain verschieden.es mit dem ccTLD für Spanien (.es).

Wie registriere ich meine eigene Domain?

Nachdem nun ausgiebig darauf eingegangen wurde, wie das System der Domains funktioniert und welche verschiedenen Arten von Domains es gibt, wird nun erläutert, wie man seine persönliche Domain registrieren lässt.

Über Domainanbieter in wenigen Sekunden Domains registrieren

Domains werden zentral von einer sogenannten Registry verwaltet. Als Schnittstelle zur Registry dient ein sogenannter Registrar (oder auch Service Provider), der zwischen der Registry und dem Registranten (der Endabnehmer oder auch Domaininhaber genannt) vermittelt. Um mit seiner Domain im Internet präsent zu sein, reicht eine Registrierung nicht aus. Man muss zudem in einem übergeordneten Nameserver mit seiner Domain eingetragen sein, um eine Webseite online stellen zu können. Dies geschieht meist über den Registrar.

Vor der Registrierung: das ist zu beachten

Vor einer jeden Domainregistrierung müssen jedoch einige elementare Voraussetzungen geklärt werden. Zum einen wäre da der Name. Man muss darauf achten, dass er gewissen Vorschriften entspricht. So darf die Domain nicht mit einem „-„ beginnen oder diverse Sonderzeichen enthalten. Weiterhin ist zu klären, unter welcher Top-Level-Domain die Domain laufen soll (s. Abschnitt 4). Außerdem muss entschieden werden, über welchen Service Provider man seine Domain registrieren lassen möchte. Hier gibt es Unterschiede zwischen Providern, die nur auf Privatkunden ausgelegt sind und solchen, die nur auf Großkunden eingehen. Ebenso kann man seine Domain über einen Händler registrieren lassen, der Domains weiterverkauft und mit ihnen handelt. Diese arbeiten meist mit Service Providern zusammen. Auch der direkte Vertrag mit den Verwaltern von Top-Level-Domains ist prinzipiell möglich, aber meist nur für Großanbieter geeignet.

Das sind die Vorteile einer Top-Level-Domain

Zum einen ist man über eine prägnante und einprägsame Domain schnell, unkompliziert und immer im Weltweitem Datennetz erreichbar. Die ständige Internetpräsenz ist heutzutage vor allem für Unternehmen und Betriebe essentiell. Aber auch technisch gesehen lohnt sich eine Domainregistrierung. Über diese Registrierung ist es kein Problem, immer erreichbar zu sein, auch wenn es zu einem Serverwechsel kommt. Ebenso bietet eine Registrierung virtuelle Hostnamen und eine Lastverteilung per DNS. Mit der richtigen Domain ist außerdem ein großer Schritt bei der Optimierung der Internetseite für Suchmaschinen getan.

Welche Kosten entstehen, wenn ich eine Domain registriere?

Die Kosten für eine Domainregistrierung schwanken von Anbieter zu Anbieter. Als Kleinabnehmer oder Privatperson bietet sich die Abnahme über einen Serviceprovider oder Händler an. Die Kosten liegen hier bei etwa 5 bis 70 Euro jährlich für die Registrierung. Weitere Kosten ergeben sich dann für die Betreuung, die lästige Detailarbeiten und notwendige Dienste beinhalten. Diese Kosten sind je nach erbrachter Leistung sehr verschieden. Registrierungen über Direktverwalter von Top-Level-Domain sind meist deutlich teurer und werden oft auch nur an Großabnehmer veräußert.

Die Registrierung einer .de-Domain bei united-domains.de, einem führendem Service Provider, kostet beispielsweise 5 Euro pro Jahr, während eine .ch-Domain beim selben Anbieter 99 Euro pro Jahr kostet.

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